LA BONNE HORSE – KLASSE WALTER DAHN
Eröffnung im Bonner Kunstverein
Laufzeit: 17. Januar bis 28. Februar 2010
Parallel zur Ausstellung Boris Becker. Photographien 1984-2009 in der Photographischen Sammlung / SK Stiftung Kultur zeigt das Kulturforum in Herz Jesu in Zusammenarbeit mit Barbara Hofmann-Johnson die Ausstellung “Boris Becker. Fakes.”
Ort: Kulturforum in Herz Jesu, Köln, Zülpicher Platz
Öffnungszeiten: Freitag bis Sonntag 15.00 – 18.00 Uhr
Infos: Tel.: 01520-2462718,
Ulrike Bernhardt
Paul Duczek
Angela Kühner
Fabian Lehnert
Isabel Nuno
Yvonne Reiners
Claudio Wichert
(Eingeladen von Nina Kretschmar)
Eröffnung: Freitag, 15. Januar 2010, 19 Uhr
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Laut Jury erhält David Lynch den Kaiserring für sein faszinierendes, gewaltiges Werk, das von früh an die Grenzen zwischen bildender Kunst und Film geleugnet hat. „Kein anderer Filmemacher bezieht sich in seinen Einstellungen so anhaltend auf die Erfahrungen des bildenden Künstlers. Lynch entwirft in Bildern, Zeichnungen und Fotografien Stimmungen, unterzieht sie formalen Exzessen, die in den Filmen nachklingen. Es ist eine leidenschaftliche Malerei, die mit dem Wissen um das Risiko spielt. Immer wieder bricht eine unzähmbare Wildheit aus den Bildern. Regelverstöße, Aufstand gegen Geschmack, Stilgefühl und Anstand sind unübersehbar“, so die Jurybegründung weiter.
Malen stand für David Lynch am Beginn seiner Karriere und Malen begleitet sein Werk bis heute. Lynch ist nicht nur ein angesehener Maler, sondern auch Filmemacher, Fotograf und Skulpturen-Bildner. Seine Werke zeigte er in berühmten Galerien rund um den Globus, unter anderem in New York, Paris und Tokio. Lynch, der mehrfach für den Oscar nominiert und 2006 auf den Filmfestspielen von Venedig für sein Lebenswerk mit dem Goldenen Löwen ausgezeichnet wurde, zählt zu den kontroversesten Filmemachern unserer Zeit. Bekannt wurde er durch seine bildmächtigen Filme wie The Elephant Man, Blue Velvet, Wild at Heart oder Lost Highway.
Alle bis zum Einsendeschluss am 15. März 2010 eingegangenen und die Teilnahmevoraussetzungen erfüllenden Beiträge können für die Preise nominiert werden. Ein Ausschuss wählt unter Ausschluss der Öffentlichkeit die besten Arbeiten der gesamten Einsendungen aus. Diese werden einer vom Veranstalter ausgewählten Jury zur Begutachtung vorgelegt, die daraus die Gewinnerarbeiten aussucht. Die Gewinnerarbeiten werden anschließend im Rahmen der Ausstellung zu 100 Jahren FC St. Pauli für 5 Monate in den temporären Museumsräumen auf dem Stadionvorplatz ausgestellt. Ebenso werden sie in dem kleinen Kunstbuch “Kunstpreis 100 Jahre FC St. Pauli” veröffentlicht.
Alle Gewinnerarbeiten werden dauerhaft in den Räumlichkeiten des FC St. Pauli ausgestellt. Die ausgewählte Siegerarbeit bekommt einen prominenten Dauerplatz in der neuen Haupttribüne, der Künstler Ruhm und einen Geldpreis von EUR 1910,-. Alle eingereichten Arbeiten können nach dem Start der Ausstellung online angesehen und kommentiert werden.
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